Poncione di Ruino SW-Wand (2.669 m)

»Musique gaie pour un demain triste«VIII+(VIII–obl.)

»Danielli–Pohl« VIII (VII– obl.)

Eine fröhliche Musik für ein tristes Morgen–einen melancholischeren Namen könnteman für eine so schöne Tour kaum finden. Vondieser Unternehmung wirdman wohl noch viele Tage danachzehren und manchen Alltagsstress leichter wegsteckenwenn man an die schönen Stunden und Kletterpassagen zurückdenkt. Besser kann Granitklettern in Verbindung mit einer nahezu perfekten Absicherung nicht zelebriert werden. Auch die zwei kurzen Plattenpassagen lassen sicherstaunlichgut und elegant klettern.In den Rissen und Verschneidungen hingegen darf schon mal herzhaft zugepackt werden. Schade, dass diese Tour nicht etwaslänger ist, aber in Verbindung mit der »Danielli-Pohl« ist dieser Tagesausflug jeden Zustiegsmeterwert. Letztere kommt zwar nicht ganz an die »Musique« heran, führt aber im Mittelteil ebenfalls durch tolle Verschneidungen und Risse. Die Linie folgt klassischen Strukturen und war vermutlich die erste am Fels.

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