Aiguille Sans Nom – Promontoires (ca. 3.200 m

SW-Wand »Tajabone« VI+/A0 (VI+ obl.)

Wer zum ersten Mal diese Wände erblickt, wird quasi von einer magischen Kraft direkt unter den triangelförmigen Berg gelenkt. Man fühlt sich wie vor dem Schaufenster eines Haute-Couture-Ladens, in dem ein schickes, rotes Kleid hängt und leise ruft: »Kauf mich! Kauf mich!« Der Preis dafür ist allerdings der lange Biwakzustieg. Mit Kreditkarten lässt sich eben doch nicht alles erkaufen. Alle Seillängen sind durchgehend ästhetisch, keine einzige enttäuscht! Und die Schwierigkeiten sind überaus homogen. Das Spektrum reicht von griffiger bis technisch eleganter Wandkletterei, und die wenigen Risspassagen lassen sich zur Not auch A0 mit Friends lösen. Mit diesen sollte man jedoch sicher umgehen können, denn zwischen den Haken oder oft auch kurz unterhalb, tragen sie zum psychischen Wohlbefinden bei.

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