Ein aktueller Bericht aus 2025
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Unsere Leser vom topoguide-Magazin kennen es längst. Wir veröffentlichen nur die selbst erlebten, ungeschönten Fakten und sind nicht auf Klicks und Affiliate-Links angewiesen, um dafür alles schön zu färben und 30 Cent für etwaige Buchungen zu bekommen.
Wer touristisch unterwegs ist wird sich bei all der Abzocke, die sowieso allgegenwärtig ist, auf seriöse und aktuelle Informationen sicher freuen.
Stationen unserer Reise:
Frankfurt – Bangkok – Krabi – Chiang Mai – Chiang Rai – Mekong – Luang Prabang – Vientiane – Thakhek – Bangkok – Frankfurt
Beruflich war ich früher viele Male in Asien. Danach auf das Klettern in Europa und auf meine Bucharbeit in den Alpen fokussiert. Lange habe ich dieses Reiseziel immer wieder hinten angestellt. Denn zum Klettern muss man sicher nicht um die halbe Welt fliegen. Um andere Kulturen und Landschaften kennenzulernen jedoch schon.
Paradise lost!
Von vorne herein war klar, dass wir zum Klettern in Tonsai und Railey 20 Jahre zu spät waren. Dennoch wollte ich es einmal mit eigenen Augen gesehen haben. Mein Wunsch war es am Morgen zu klettern und ab dem frühen Nachmittag schnorcheln zu gehen und im Badewannenwasser zu planschen. Der Plan ging zwar auf aber was man dort zu sehen bekommt ist weit von jeder Ästhetik und meinen touristisch erlebten Erfahrungen entfernt. Im nachhinein betrachtet lebte ich wohl 20 Jahre auf einem anderen Planet und habe die Veränderungen der Welt kaum wahrgenommen oder schlicht weg einfach nicht mitbekommen.
So viel Selbstdarstellung an den Stränden habe ich noch nie gesehen. So viel Silikon ebenfalls nicht! Der überwiegende Teil läuft ständig mit erhobener Hand und Smartphone über den Strand. Einige posen vor ihren Stativen, wie Heidi Klum in ihren besten Jahren auf dem Catwalk.
An Schwimmen oder gar Schnorcheln ist nicht mehr zu denken. In Tonsai fließt die Abwasserkloake direkt ins Meer. Und zum Railey-Beach fahren täglich wohl weit mehr als 200 oder gar 300 Longtailboote, die einen ohrenbetäubenden Lärm verursachen. Dafür braucht es kein Sonnenöl mehr. Und der (frische) Fisch wird gleich in der Plastiktüte an den Strand gespült.
Die meisten der bekannten Strandrouten sind auf Hochglanz poliert und brauchen den Vergleich mit Massone in Arco nicht scheuen. Dennoch finden sich die ersten Gladiatoren bereits zum Sonnenaufgang dort ein und legen ihr Strandtuch, sprich Seilsack darunter aus.
Wer jedoch bereit ist etwas weiter zu laufen und mal links und rechts zu schauen, findet dennoch kletternswertes, manchmal sogar außergewöhnliches.
Mein Tipp wäre: Doppelseil mitnehmen oder sich fürs Abseilen mit anderen zusammentun und Mehrseillängen klettern. Dort wartet bereits ab der zweiten Länge noch viel unverbrauchter Fels. Im Haulbag natürlich eine Gallone Wasser, und eine Packung Extrachalk. Mit etwas Glück streicht der Wind entlang der Wand und im Schatten geht es schon irgendwie...
Wir waren im Tonsai-Beach-Resort untergebracht und wenn deine Nachbarn nicht die halbe Nacht schnackseln ist es halbwegs ruhig. Noch luxuriöser und ruhiger ist natürlich ein Bungalow.
Backpacker finden im „Hinterland“ günstige Unterkünfte.
Nach Railey sind es 20-40 Minuten Badelatschenmarsch, Fußbad bei Flut inklusive. Dort ist der Strand zwar gefühlt etwas sauberer aber natürlich übervoll.
Das touristische Krabi ist sicher keine Option und steht dem Ballermann in nichts nach.
Wer sich, wie ich auf klares Wasser freut kommt um einen überteuerten Touritrip auf die vorgelagerten Inseln, allen voran Koh Phi Phi, nicht herum.
Ab in den Norden!
Bei uns würde man sagen: Ab in den Süden, der Sonne hinterher. Hier ist es genau umgekehrt!
Also Flug nach Chiang Mai und mal schauen was „Crazy Horse“ für uns bereit hält.
Die Stadt haben wir gleich links liegen gelassen und uns vom Besitzer unserer gebuchten „Ferienwohnung“ abholen lassen. Nicht günstig, dafür stressfrei. Dort angekommen war der Markt gegenüber selbst für mich – wo ich durchaus schon viel in Asien gewohnt war – sehr ländlich geprägt und was da in den Tüten alles so verkauft wurde, für unsere Gaumen vermutlich ungenießbar. So mussten wir also mit etwas Sticky Rice und Spring Rolls über die Runden kommen. Geht schon mal!
Dafür war die erste Route gleich ein Volltreffer in Sachen Speck. Sabbalodd, das übertraf sogar noch Massone, wenn das überhaupt geht...
Rechts und links gab es aber durchaus scharf und spicy und am nächsten Tag auf der Rückseite im „Heart-Sektor“ sogar sehr ansprechendes. Ein erster Sinter-Gruß nach Kaly. Coils, Mückenspray und eine Gallone Wasser sollten nicht im Rucksack fehlen.
Morgens haben wir uns gegenüber der Einfahrt zum Klettergebiet ein „vergoldetes“ europäisches Brot und Croissants gegönnt, während wir im Restaurant nebenan am Nachmittag leider wieder nur Touri-Thaifood serviert bekamen. Leider scheint das in allen Touristenregionen so zu sein. Wenig gewürzt und wenig spicy. Für die weltberühmte Thaiküche also keine Michelin-Sterne.
Nur mit viel Glück erwischt man auf den Märkten oder in den Garküchen mancher Garagen authentisches Essen und kulinarische Highlights.
Tipp: Unsere Unterkunft war durchaus nett und günstig. Wir hatten allerdings auch Glück, dass uns der Vermieter jeden Tag die zwei Kilometer zum Klettergebiet hin und her gefahren hat. An der Einflugschneise gibt es wohl noch ein Guesthouse „Jiri“ oder so ähnlich, was ein Versuch wert sein könnte. Wir haben überall erst einmal nur 1-2 Nächte gebucht und wenn es es uns gefallen hat verlängert. Von Chiang Mai aus wollte ich nicht jeden Tag, wie so oft zu lesen, mit dem lokalen Kletterclub – all inklusive – jeweils 1 Std. raus und rein fahren.
Mekong – die Lebensader Südostasiens
Für mich sollte nun ein lang ersehnter Traum in Erfüllung gehen. Mit dem Bus fuhren wir von Chiang Mai (besser vorbuchen) nach Chiang Rai (toller Nachtmarkt) und am nächsten Morgen um 5 Uhr nach Chiang Khong/Ban Houayxay an der laotischen Grenze. Dort starten die Slowboats nach Luang Prabang, mit einer Zwischenübernachtung in Pakbeng. Was wir leider nicht wussten, dass dies inzwischen eine gerne genutzte Reiseroute für Partypeople ist. Mit etlichen Steigen Laobeer beginnt das Boarding und ab dem frühen Nachmittag die musikalische Untermalung. Dafür tritt das Dröhnen der Motoren in den Hintergrund.
Spektakulär war dann der Sundowner auf der Terrasse unseres Guesthouses, weit oben über dem Mekong. Am zweiten Tag schlängelt sich das Boot durch Felsen im Fluss, vorbei an Wasserbüffeln und spielenden Kindern am Ufer. Der Mekong mäandert hier durch ursprüngliche Landschaften, bevor man am frühen Abend in Luang Prabang eintrifft.
Tipp: Besser mit genügend Proviant anreisen und sich in Pakbeng am nächsten Morgen mit Obst und Brot in Piernähe versorgen. Sonst gibt es nur völlig überteuertes Touriabendessen und ein noch schlimmeres Frühstück.
Luang Prabang – Weltkulturerbe
Nach der Enttäuschung von Petra (Jordanien) im letzten Winter waren wir etwas skeptisch was diese Art von Touristenattraktionen anbelangt. Mehr oder weniger trifft das auch auf Luang Prabang zu. Die Kleinstadt wurde durch den „Mönchgang“ und deren tolle Farben weltbekannt. Ein inzwischen wohl fragwürdiges Spektakel, was wir uns nicht antun wollten. Dafür gibt es abseits davon wie immer halbwegs Authentisches zu bestaunen. Wir schipperten mit der Dorffähre über den Mekong und schlenderten durch ein ursprüngliches laotisches Dorf. Eine „reale“ Begegnung mit einem Mönch in einem der zahlreichen Klöster war ein tolles Erlebnis.
Sehr sehenswert waren für uns die Sinterterrassen und Wasserfälle von Kuang Si. Sie sind mit dem lokalen „Green-Bus“ gut erreichbar. Natürlich teilt man sich das alles mit vielen Touristen. Wir fanden es dennoch außerordentlich schön.
Ursprüngliches Laos
Auf dem Weg nach Thakhek zu unserem Kletterhighlight wollten wir noch ursprüngliches Laos kennenlernen. Statt zu fliegen entscheiden wir uns für die neue, vom großen „Bruder“ erbaute Bahnstrecke und ab der Hauptstadt Vientiane für einen lokalen Bus nach Thakhek. Beides ein Erlebnis aber auch anstrengend.
Laos ist eines der ärmsten Länder der Welt und dementsprechend wehrlos. Von den Amerikanern im Zuge des Vietnamkrieges bis zur Unkenntlichkeit zerbombt ist das Land immer noch ein Spielball der Supermächte im Kampf um Rohstoffe und vor allem ums Wasser. Dieses wird inzwischen von China durch einen großen Staudamm kontrolliert. Als Entschädigung dafür gab es eine neue Eisenbahnstrecke von Kunming nach Laos, die unzählige Touristen ins Land bringt. Laos ist darauf in keinster Weise eingerichtet. Es fehlt an jeder nur erdenklichen Infrastruktur. Wie meist in solchen Fällen, ein schlechter Deal!
Bahnkunden aus Deutschland werden sich allerdings die Augen reiben, wie pünktlich ein Zug fahren kann und wie perfekt organisiert hunderte Menschen in sekundenschnelle „abgefertigt“ werden. Eine Bahnhofshalle so groß wie 3 Fußballfelder und ein Zug mit genügend Wagons, so dass jeder einen Sitzplatz bekommt. Man sollte 3-4 Tage im voraus buchen oder auf teure 1.Klasse-Tickets zurückgreifen!
Der Bus nach Thakhek ist dann genau das Gegenteil. Die einzige Überlandstraße schaut ungefähr so aus wie eine Schotterpiste zu einem spanischen Klettergebiet. Für 300 km braucht es dann somit 7-9 Stunden. Einen Nachtbus würde ich nicht empfehlen!
Wer direkt und zügig nach Thakhek möchte macht dies am besten über Nakhom Phanom (Airport) in Thailand.
Thakhek – das wohl beste Sinterklettergebiet der Welt.
Ich kenne wirklich viele Gebiete aber keines kommt in Sachen Felsqualität auch nur annähernd an Thakhek heran. Selbst Kalymnos im Urzustand von vor 20 Jahren erblasst hier. Sowohl für den Softmover, als auch für ambitionierte Sportkletterer gibt es unzählige absolute Toprouten. Und viele Kinglines warten noch darauf eingebohrt zu werden. Das Potenzial ist riesig.
Doch leider gibt es auch so einige Fußnoten. Allen voran die Infrastruktur und hohe Temperaturen lassen ambitioniertes Klettern eigentlich nicht zu. Aber das braucht es auch nicht unbedingt. Staunen und genießen war für uns das Motto.
Es bleibt einem leider keine Übernachtungswahl außer in den völlig überteuerten Bungalows vom „green-climbers-home“. Was die Verpflegung anbelangt gibt es ebenfalls keine andere Option. Diese ist zwar durchschnittlich gut, jedoch mit den „Add-On's“ wird jedes „Extra“ berechnet. Egal ob ein Klecks Ketchup oder eine zusätzliche Chilischote. Und die Portionen sind für den Kletterhunger keinesfalls ausreichend. Weder morgens, noch abends. Aus Kletterern werden eben nicht so schnell Touristenfachleute. Etwas mehr Freundlichkeit und dafür weniger Arroganz würde schon helfen.
Die aus unserer Sicht besten Routen – wie kann es fast anders sein? - wurden von Schweizern eingerichtet und geputzt, während – auch das verwundert nicht wirklich – die deutschen Erschließer ältestes 8 mm Material und dazu noch verzinktes verwendeten. Da machen mir fast die in zahlreichen Sanduhren hängenden Fixschlingen einen verlässlicheren Eindruck. Überprüfen kann man beides nicht und so ist eine defensive Herangehensweise sicher nicht verkehrt. Sanierungen werden hier ähnlich wie in Kalymnos zu einer Herkulesaufgabe und verschlingen Unsummen. Von den Eigentümern der Klettercamps eigentlich nicht leistbar. Und kundiges „Fachpersonal“ bräuchte es dazu ebenfalls. Hier sind für die Zukunft gute und clevere Konzepte nötig, um das Gebiet zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Aufpassen sollte man auch auf diverse Krabbel- und Kriechtiere, allen voran Skorpione und Schlangen. In die großen Löcher habe ich erstmal vorsichtig reingeschnuppert und erst danach zugepackt. Vielleicht etwas übertrieben aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Denn eine zeitnahe Gesundheitsversorgung – egal bei welchen Unfällen – scheint mir schwer vorstellbar.
Gerne wären wir noch länger geblieben aber die Infrastruktur trägt nicht als Wohlfühlfaktor bei. In jungen Jahren mag man darüber hinwegsehen. In unserem Alter zählt es einfach dazu. Ganz gleich was etwas kostet, der Gegenwert muss einfach passen. Sonst fühlt es sich nicht gut an. Das gleiche Geld haben wir beispielsweise in Vientiane in einem luxuriösen Spa-Hotel gezahlt. Essen gibt es auf den Märkten für ein Drittel der Preise. Und die nahegelegene Überlandstraße wird von großen Trucks fast Tag und Nacht genutzt. Etwas Ruhe findet man nur zwischen 0 und 4 Uhr. Geringfügig ruhiger ist es im hinteren Camp 1. Dafür sorgen dort mehr Gäste für einen unangenehmen Lautstärkepegel. In Thakhek oder außerhalb zu übernachten ist auch keine Option. Zumal man die Zufahrt über die schlaglochübersäte Staubpiste nur einmal hin und zurück machen möchte. Um einen Roller auszuleihen muss der Pass hinterlegt werden. Für mich ein absolutes NO-GO!
Alles in allem wirklich schade für ein so geniales Klettergebiet, was uns etwas wehmütig nach einigen Tagen abreisen lies.
Der lokale Bus fährt für gerade einmal 70 Bath über die Grenze nach Nakhon Phanom und von dort erreicht man schnell Bangkok.
Reiseinfos und Tipps
Flüge
Alle Inlandsflüge haben wir sehr günstig für 35-70 EUR über AirAsia gebucht. Max. 7 kg Handgepäck und 15 kg Aufgabegepäck, was uns völlig ausreichte.
Einmal mehr würden wir deutsche Fluggesellschaften mit ihrem unterirdischen Service und ihrer gnadenlosen Abzocke besonders bei Umbuchungen meiden. Die günstigsten sind China-Eastern (aber leider mit 20 Std. die längsten Flüge). Die beste Option in Sachen Preis/Leistung/Service dürften die Airlines aus den Golfstaaten und den Emiraten sein.
Übernachtungen
Kann man bei den bekannten Portalen buchen aber auch gut vor Ort. Leider hatten wir nicht eine einzige empfehlenswerte dabei. Alle waren zwar immer sauber aber oft unerträglich laut. Die Bewertungen dürften allesamt größtenteils manipuliert und somit wenig hilfreich oder aussagekräftig sein!
Busverbindungen und Packages
Zuweilen haben wir aus Bequemlichkeit 12goAsia genutzt, was gut und zuverlässig funktionierte. Teilweise wird dort aber der doppelte oder dreifache Preis aufgerufen.
Taxitransfers
Wer gut zu Fuß ist hat Vorteile! Jede Taxifahrt muss verhandelt werden!! Ansonsten werden Touris wie Weihnachtsgänse ausgenommen. Am besten die Preise von Locals im Hotel oder in den Unterkünften vorher erfragen und gnadenlos handeln. Kleingeld ist dabei absolut unabdingbar.
Zahlungsmittel
Als Millionäre sind wir gekommen. Als „Bettler“ gegangen.
Laotische KIP können nicht zurückgetauscht werden. Sie „verfallen“ wertlos! Mit Thai-Bath und vor allem US-Dollar kommt man gut zurecht.
Geldautomaten gibt es am Flughafen oder in Laos vorzugsweise innerhalb der Banken z.B. in Luang Prabang. Die Gebühren sind jeweils sehr hoch, die Kurse schlecht.
Zum Grenzübertritt benötigt man absolut einwandfreie! saubere, nicht geknickte Scheine und ein Passbild.
Kommunikation
SIM-Karten können direkt am Flughafen oder an den Grenzen völlig unproblematisch mit Installationsservice erworben werden. Ansonsten gibt es außer im Klettercamp! überall WLAN.
Gesundheit und Impfungen
Wenigstens eine Tetanus- und ggf. Hepatitisimpfung sollte man haben. Darüber hinaus nützt nur Prophylaxe. Leider finden die Stechbiester jeden noch so kleinen unbedeckten Fleck. Bei uns hielt sich das zwar in Grenzen aber wenn die „falsche“ zusticht hat man leider Pech. Während der Dämmerung ruht man sicher besser mal frisch geduscht eine Stunde im Zimmer aus. Danach geht man am besten mit langer, fester Baumwollkleidung zum Essen. Auf die Socken und den Nacken etwas Mückenspray. Mehr kann man nicht tun.
Zum Schlafen hatten wir in den einfachen Unterkünften immer ein eigenes Moskitonetz (1000! Mesh) aufgehängt. Klimatisiert und mit Wind ist es den Biestern wohl zu ungemütlich. Uns aber auch...
Essen und Trinken
Nachdem wir selbst oft asiatisch kochen waren wir gut „eingestellt“ und die Gewürze gewohnt. Mägen, die dies nicht kennen, könnten rebellieren. Wirklich Spicy, wie es früher einmal war, hatten wir leider sehr selten. Gute Gerichte haben wir nur per Zufall an den einfachsten Straßenständen oder manchen lokalen Märkten gefunden. Es gilt natürlich immer Eis, nicht abgekochtes Wasser oder Salate zu meiden. Auch wenn man dafür die vermeintlich köstlichen Shakes links liegen lassen muss. Peel it, cook it, or leave it!
Besonders lecker sind die vielen exotischen Früchte zum Frühstück. Richtig guten Tee, wie beispielsweise in China suchten wir vergebens. Dafür gibt es reichlich amerikanisches und britisches Frühstück. Naja, wer's mag...
Fazit
Es hat sich weltweit so unglaublich vieles nicht unbedingt zum Besseren verändert. Unesco-Weltkultur würden wir definitiv meiden und so sind wir auch nicht mehr nach Ankor-Wat gereist, obwohl ich das gerne einmal gesehen hätte. Aber das laute Drumherum, die vielen Menschen und die Abzocke sind es mir nicht wert.
Für alle, die noch nie in Asien waren, ist die Region sicher eine Reise wert. Vielleicht sogar – je nach Zeitbudget - in Kombination mit China oder auf der Weiterreise nach Nepal, Tibet, Ladakh oder Australien/Neuseeland.
Das Klettergebiet bei Thakhek ist absolute Weltklasse und wer das Umfeld dort mag oder ertragen kann, könnte es auch schnell für einen „Kurzbesuch“ über Bangkok und Nakhom Phanom erreichen. Ob man den Rest haben muss? Ich war zwischendurch immer hin und hergerissen.
Man erlebt viel Schönes aber auch vieles, auf das man verzichten kann. Und wie immer ist es gut sich selbst ein Bild zu machen, um Berichte wie diese einordnen zu können.
Volker Roth
Im November/Dezember 2025





















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