Nr. 3, Seite 28 (Punta Zurmulu, Arête de Corte): Der Zustieg von
rechts (gegenüber dem Hotel “Les Jardins...” liegt nach Aussagen von Wiederholern definitiv auf Privatgrund. Es wird keine Durchgangserlaubnis erteilt. Somit bleibt nur der schwieriger zu findende Zustieg vom Hotel Colonna. Die
Anzahl der Trüffelschnüffler erhöht sich damit auf zwei. Nach Angaben von einigen Wiederholern ist die Route etwas leichter einzustufen als von uns angegeben. ______________________________________________________________
Nr. 17, Seite 78 (Rossolino, “Tafonissimo”) Wie von uns vermutet und im Topo mit Fragezeichen eingezeichnet, sind die Alternativabseilstellen besser.
Allerdings ist definitiv ein 60-Meter-Doppelseil nötig! Anfangs durch das große "Loch" 15-20m Abseiler zu einer kleinen Plattform und danach 55 / 57m teils freihängend abseilen. Danach einem Weg ein paar Minuten lang bis
zum Einstieg zurück folgen. War sehr bequem und schnell. Abseilstellen sind eingerichtet. Die zweite Abseilstelle ist von oben schon gut sichtbar. (Peter Manhartsberger) ______________________________________________________________
Nr. 17-19, (Rossolino):
Jürgen Kuhns schrieb uns: Wir waren auch am Rossolino im Tavignanotal und haben dort die "Ombre et Lumière" geklettert (die 5. SL - Verschneidung ist wirklich unglaublich toll). Mit unseren zusammen 123 Jahren gehen wir zum Einstieg nicht mehr in Rekordzeit aber doch recht gleichmäßig. Beim Zustieg waren wir in 65 Minuten an der Bergerie und von dort in 35 Minuten am Einstieg. Daher glauben wir, dass die Aufteilung der Strecke in Eurer Beschreibung nicht ganz stimmt (45 + 45 Minuten).
______________________________________________________________ Nr. 24, Seite 100 (Arête de Zonza Intégral) Man beachte die im Topo eingezeichneten drei Gendarme. Laut Peter
Manhartsberger gibt es in der ersten Seillänge und im weiteren Verlauf mittlerweile einige Bohrhaken.
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Nr. 28, Seite 110 (Punta di a Vacca, “Patrimoniu”) Laut Peter Manhartsberger & Co. ist die Tour etwas einfacher einzustufen als von uns angegeben.
(Anmerkung von uns: Das kann gut stimmen, wir haben selbst hin und her diskutiert.)
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Nr. 31, Seite 128 (Punta Caletta, Westpfeiler): Nach dem ersten (gut versteckten) Bohrhaken wurden alle weiteren Laschen entfernt. Die Tour lässt sich
jedoch gut mit zwei langen und 5-6 kurzen Bandschlingen sowie einem kompletten Satz Friends absichern.
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Nr. 39, Seite 144 (Contreforts de Punta Rossa, La Célébration du Lézard): Nach Meinung einiger Wiederholer ist die 6. Seillänge nicht wie von uns und den
Erstbegehern vorgeschlagen VII+, sondern eher VIII-. Laut Peter Manhartsberger & Co. tendiert der obligate Schwierigkeitsgrad Richtung VII.
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Nr. 40, Seite 148: (Info von Peter Manhartsberger) Seillänge Nr. 4: der Aufsteher gleich zu Beginn ist sehr schwer, und große Leute haben es hier
deutlich leichter den rettenden Tafonihenkel zu erreichen. Also nix für Zwerge! Kurz vorm Pendelquergang ist auch wieder eine Zwergentodstelle, die brutal ausgesetzt ist. Sollte aber A0 gehen.
Seillänge Nr. 5 startet gleich sehr hart und geht dann durch das Tafoniloch (zu Beginn wars nicht ganz eindeutig, da kein BH sichtbar). Danach gehts über einen furchterregenden Körperriss rauf, der quasi nicht zusätzlich
abgesichert werden kann. Es stecken ein paar BH und an einem Tafoni eine SU-Schlinge. Stand an Schlinge + ev. Friend (leicht einzurichten). Danach ca. 80m flach nach hinten, um die außerirdische Headwall zu genießen. Auch hier ist
der BH für einen großen Vorsteiger von links (vom Boden weg) gut zu erreichen. In dieser Seillänge sind die Hakenabstände sehr weit und auch der Nachsteiger muss zwingend sicher klettern, um nicht ins Leere rauszupendeln. Alleine
in dieser genialen Länge befindet man sich 3x (!) in der Horizontalen. Abgeseilt wird dann vom letzten Standplatz ca. 30m freihängend auf das Plateau (nicht abklettern wie im Topo vermerkt) Danach zurück zum Stand nach
der SL. 5. Hier Richtung Stand nach SL. Nr. 3 abseilen (ca 45-50m). Geht sich schön aus und das Seil lässt sich gut abziehen. Auf keinen Fall zum Stand nach der SL. 4 abseilen - hier müsste man durch das Tafoniloch abseilen, was
viel Seilreibung verursachen würde. Außerdem gibts hier gute Möglichkeiten für Seilverhänger. Und danach müsste man sehr schräg abseilen um zum nächsten Stand zu kommen. Besser gleich beide Längen zusammen - ist 0 Problem. Danach
ca. 55 / 57m Abseiler bis zum Stand nach der 1. Seillänge und dann noch einmal 45m bis zum Einstieg zurück. Die Esperanza ist eine sehr fordernde Tour (für Vor und Nachsteiger), aber man wird für die Mühen mehr als entschädigt.
8- ist absolut obligatorisch. Die 8+ Bouldercrux zu Beginn der 4. Seillänge ist nix für kleine Leute und geht auch nicht A0 - eher A1 (Trittschlinge) mit viel Gleichgewichtsgefühl - und das ist wahrscheinlich schon sehr schwer.
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