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Mitten in der breiten Wandflucht verläuft die „Maravigliosa“ durch den kompaktesten steilen Teil der Tafunata di Paliri. Die
Kletterei selbst ist zwar ansprechend und griffig, erfüllt aber nicht ganz die Erwartungen ihres Namens. Leider ist die Absicherung mit alten 8mm-Spits dringend sanierungsbedürftig. Weite Stürze, die durchaus vorkommen
könnten, würden sie sicher nicht mehr aushalten. Somit sollten nur Kletterer angreifen, die deutlich über dem Schwierigkeitsgrad klettern und das Risiko einzuschätzen wissen. Einen ganz anderen Charakter
hat die „Aventuriers“. Sie führt uns ganz untypisch für die Gegend über griffige Schuppen und Risse. Schwierigste Stelle ist allerdings, wie könnte es auch anders sein, die Platte im oberen Teil der Wand.
Unverständlicherweise wurden auch hier teilweise Spits der ersten Generation verwendet, die in wenigen Jahren zum Alteisen gehören. Allerdings kann im Gegensatz zur „Maravigliosa“ mit Friends für ausreichend Sicherheit
gesorgt werden. Zur Belohnung gibt es ein schlicht überwältigendes Panorama vom Gipfel hinüber zur Bavellagruppe und zum nahen Meer. Wem die Touren zu schwer sind, der kann sich dieses Erlebnis auch auf
dem Normalweg erarbeiten. |