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Über dem Bavellapass thront scheinbar mächtig und breit die Punta di l’Acellu und zieht die Blicke der Touristen auf sich. Doch
je näher man ihr kommt, desto beschaulicher wird die Szenerie. Der lange Westgrat bietet die Möglichkeit, den kompletten Berg kennen zu lernen und inklusive Abstieg zu umrunden. Mittlerweile wird der Grat – nicht
zuletzt wegen der vorhandenen Haken – wahrscheinlich nur noch in direkter Linie begangen. Die Erstbegeher stiegen über das „Etrier-Couloir“ zur Brêche des Genevois und von dort vermutlich auf der Nordwestseite des
Berges zum Gipfel. Das griffige Gestein wird auch Genusskletterer ansprechen, die sich im alpinen Gelände zurechtfinden und Absicherung sowie Wegsuche gerne selbst in die Hand nehmen. Zahlreiche
geniale und eindrückliche Kletterstellen garantieren einen schönen Klettertag. Und selbst am Abstieg wird man sich an den einmaligen Tafoni-Wänden der Bavella kaum satt sehen können. |