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Unter der Wand angekommen, wird sich so mancher angesichts der moosigen Platten und Kakteenlandschaft verwundert
die Augen reiben und fragen: Wo haben uns diese Führerautoren nur wieder hingelotst? Doch keine Bange! Die botanikfreien Flecken am Fels wurden von den Erstbegehern mit feinen Touren bestückt. Vom griffigen Tafoni über
Verschneidungen bis hin zu steiler Wandkletterei mit überhängenden Stellen ist alles vorhanden und vom Feinsten, ebenso die Absicherung. Einzig die Nähe zur Zivilisation lässt wenig Alpinfeeling aufkommen. Vom
Gipfelplateau schweift der Blick hinüber zur Hauptstadt Ajaccio sowie zum dem nahen Meer und weckt bei tropischen Temperaturen vielleicht den starken Wunsch nach Abkühlung. |
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Die „Nefertiti“ ist die etwas zahmere der beiden vorgestellten Touren am Monte Gozzi und verläuft durchgehend
über griffigen Fels mit teils recht steilen Passagen, jedoch nie anhaltend schwer. Sie ist durchgehend gut gesichert, wobei an manchen Stellen noch ein Friend zwischen den Haken willkommen und einfach zu platzieren ist.
Nicht zu verpassen sind zumindest die ersten beiden Tafoni-, Dike- und Knubbelseillängen der benachbarten „Le phallange papillon“. Danach hat uns leider die nasse Platte rausgewaschen. |
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Schwierigkeit:
“Tonnerre”: VII+/A0 (VII- obl.) “Nefertiti”: VII+ (VI+ obl.) Kletterlänge:bis 215 m, je 3 Std. |
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Kaktusclimbing |
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Ausstieg der “Nefertiti” |
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“Quellkartoffeln” |
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