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Nach 18 Jahren haben die beiden „Altmeister“ der Region nun ihre Route vollendet und etwas schwieriger als die „Vaille que
Vaille“ eingestuft. Dementsprechend bekamen wir die Route wie so oft als eine Plaisirtour mit obligatem VI. Grad angeboten. Da muss sich wohl zwischenzeitlich in der Wahrnehmung der Schwierigkeiten einiges geändert
haben. Denn bereits die ersten Meter sind etwas ruppig, und in der zweiten Länge mussten wir schon unser gesamtes Technikrepertoire für eine sportlich einwandfreie Begehung auspacken. Noch kurz eine Schrofenseillänge
zum Vergessen, dann kommt die Belohnung auf nahezu einwandfreiem, teils extrem rauen Fels.Beim Abseilen sollte man extrem aufpassen, um nicht das Seil oder sogar sich selbst durch Steinschlag zu
beschädigen. Ist bereits eine Seilschaft in Tour wird’s gefährlich! Wir haben die „Moule à gaufres“ als Alpinklassiker eingeordnet, weil man sich über alle schweren Stellen drübernullen könnte und die ganze Unternehmung
etwas alpine Erfahrung vorasussetzt. Und wer weiß? Vielleicht wird die Tour ja in weiteren 18 Jahren etwas abgeklettert und taugt so wenigstens als Ausweichziel, falls sich an den anderen Türmen zu viele Seilschaften
tummeln. |