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Als eine der ersten modernen Touren hier verläuft die „Excalibur“ über den vielleicht elegantesten Pfeiler in
den Wendestöcken: eine Mischung aus klassisch alpiner und sportlich angehauchter Kletterei. Mit Ausnahme von ein bis zwei zusätzlichen Bohrhaken wurde die Absicherung aus der damaligen Sturm- und Drangzeit im Urzustand
belassen. Eigentlich schade, dass die nunmehr vermoderten Gammelschlingen bisher nie ausgetauscht wurden. Anstatt einen Bohrhaken zu setzen, wurden für viele Schlingen extra Löcher aufgebohrt, was dazu führte, dass hier
mittlerweile Zeitbomben ticken, die so im Vorstieg kaum entschärft werden können. Stürzen ist also an vielen Stellen absolut tabu! Diese Tatsache kann das Schwierigkeitsempfinden durchaus noch mal nach oben treiben.
Aber nicht nur deshalb haben wir die Bewertungen der Erstbegeher, wie immer in den Wenden, um ein bis zwei Drittel Grade angehoben. Ein höheres Kletterniveau als es die eigentlichen Schwierigkeiten verlangen, erhöht
somit nicht nur Spaßfaktor, sondern ist auch der eigenen Sicherheit wegen ratsam. Der teilweise sehr scharfe Fels mit vielen bissigen Leisten und Tropflöchern ist bis auf ganz wenige Stellen hervorragend, die Kletterei
meist steil und exponiert. Dabei verfolgten die Erstbegeher – mal abgesehen von den beiden Zustiegslängen mit einigen typischen runden Wendendullen, die Unterarme schon mal bei zu langem Hinsehen ordentlich aufblähen
können – eine nahezu natürliche Linie, die sich geschickt an den Dächern vorbeimogelt und oft auch durch Verschneidungen führt. Schwierigkeit: VII+/VIII- (VIII- obl.) Kletterlänge:270 m, 5-6 Std. Tourenbericht auch bei www.chmoser.ch
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