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Im Gegensatz zur „Bon baisers“ ist die „Marque Jaune“ deutlich großgriffiger und auch etwas enger abgesichert.
Dennoch sollten die anhaltenden Schwierigkeiten keinesfalls unterschätzt werden. Wer glaubt, ein Achterniveau zu haben, möge bedenken, dass dieses auch für zehn Seillängen ausreichen muss. Wie schon in der „Bon baisers“
haben wir die Bewertungen der Erstbegeher um ein bis zwei Drittel Grade angehoben! Die Route bietet meist griffig-steile Kletterei und verläuft direkt durch die Dächerzone im gelben Wandteil. Und natürlich fehlen auch
nicht die rothorntypischen Tropflochpassagen, wobei die Finger hier nicht ganz so malträtiert werden wie im linken Wandteil. Ausreichend stimmungsvolle Kletterei ist also gewährleistet. Und auch beim Abseilen im oberen
Wandteil bleibt die Spannung erhalten, denn hier darf kräftig gependelt werden, möchte man nicht am freihängenden Seil verhungern. |