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5. Gelmerspitze (Grimsel) SO-Wand (2.696 m) |
Die Klettereien erinnern sehr stark an Chamonix und halten diesem Vergleich auch locker Stand. Selbst dort findet man kaum
perfektere Rissklettereien. Auf mutige Wiederholer warten perfekte Risse und Bilderbuchverschneidungen zum Selbstabsichern, auf den kurzen Platteneinlagen sparsam verteilte Bohrhaken – eine Erstbegeherethik die wir sonst nur von
Meister Piola kennen. Allerdings setzt dieser (Piola) im Vergleich zu den Erschließern hier, seine Bohrhaken so, dass man sie auch findet. Die Platzierung der Silberlinge hinter Felsköpfeln und an schlecht einsehbaren Stellen
verwunderte uns dann doch etwas. Auch sollten sich Wiederholer nicht wundern nur einen Bohrhaken an manchen Ständen anzutreffen. Somit ist nicht nur der perfekte Umgang mit Friends und Keilen absolute Bedingung, sondern auch eine
gute Spürnase nötig. Die „Mackeroni“ ist die etwas zahmere Variante, wenngleich sie freigeklettert die schwierigeren Stellen aufweist. Auch hier werden uns abwechslungsreiche und rassigste Kletterstellen serviert.
Äußerst spektakulär ist der Granitbogen in der vierten Seillänge. Die Eleganz der Kletterei ist eigentlich kaum noch zu toppen. Schade nur, dass die Touren nicht länger sind! |
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Schwierigkeit: “Hummerweg”: VI+ (VI+ obl.) Kletterlänge: bis 355 m, je 3-4 Std.
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Die Banane in der “Lutschi Mackeroni”.
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