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Nach den steilen und griffigen Qualitätsrouten der Reiteralpe war vor allem der Urlkopf die
Neuentdeckung für uns. In der milden Herbstsonne sind die Routen ein Genuss, um die Endorphinspeicher noch mal so richtig für den langen Winter voll zu tanken. Womit gesagt wäre, dass der Herbst sicherlich die schönste Zeit zum Klettern in dieser Region ist.
An der
Diesbachwand
kann bei wenig Schnee und milden Temperaturen sogar den ganzen Winter über geklettert werden.Neben den bekannten Touren am Untersberg gibt es mittlerweile auch am Salzburger Hochthron viele lohnende
Herbstziele, von den die „Sesam öffne dich“ zu den absoluten Toptouren der Region gezählt werden darf. Aus jeder Region haben wir nur die aus unserer Sicht lohnendsten Ziele mit Qualitätsfels und perfekter
Absicherung herausgepickt. Die geringe Anzahl von uns veröffentlichter Touren ist dabei keineswegs repräsentativ, denn aufgrund des vielen schlechten Wetters konnten wir oft nicht den gewünschten Tourenbucheintrag
verzeichnen. Davon abgesehen sollte keinesfalls der Eindruck entstehen, die Nordalpengebiete würden flächendeckend eingebohrt. Nach wie vor sind Bohrhakenrouten eine Minderheit. Die Klettereien an der
Steinplatte
sind alles in allem fingerschonend und zum Teil recht plattig. Dabei wird die Bewegungsabfolge meist von den wenigen Griffen vorgegeben. In vielen Touren ist die Absicherung nicht mehr dem Zeitgeist entsprechend und verlangt etwas Engagement zwischen den Haken. Die niedrige Höhenlage und Ausrichtung ermöglichen schon zeitig im Frühjahr und bis in den späten Herbst hinein schöne Unternehmungen mit Blick auf den vergletscherten Alpenhauptkamm
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