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Was vom Tal aus zunächst wie ein Plattenpanzer aussieht, entpuppt sich als äußerst lohnende steile
Lochkletterei. Schon in der ersten Seillänge der „Weder blau noch Sand“ verschwindet nahezu überraschend immer wieder die ganze Hand in einem Henkel. Und auch in der Folge setzt sich diese Art der Kletterei
nahezu bis zum Ausstieg so fort. Das Ganze bei einer angenehmen Absicherung und in wärmender Sonne bis zum späten Nachmittag. Die „Sesam öffne dich“
zählt sicher zu den besten Routen in diesem Schwierigkeitsgrad in den Nordalpen. Dort sind die Euros für die Bahnfahrt sicher besser angelegt als auf dem Sparbuch! Es dominiert steile Lochkletterei in allen Variationen. Vom Fingerloch bis zum Bierhenkel gibt’s alles, wobei für diese Tour schon mal die guten Kletterschuhe in den Rucksack gepackt werden sollten. Die Schlüsselstelle ist nicht leicht zu lesen und lässt sich mit Untergriffen, sonstigen Mikrorauigkeiten und sauberer Tritttechnik in versteckten Dullen - bei entsprechender Körpergröße eventuell dynamisch - lösen. In der zweiten schweren Länge sind die Fingerloch- und Leistenspezialisten des Frankenjuras wahrscheinlich etwas im Vorteil. Wem dort frühzeitig der Saft ausgeht, kann sich nach links zur „Weder blau noch Sand“ verabschieden.
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