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Der etwas längere Zustieg führt durch eine einsame, absolut stille Bergregion, und beim Bestaunen des Alpinzoos vergeht
die Zeit wie im Nu. Somit kann, wer möchte, sich ausreichend Zeit für dieses alpine Landschafterlebnis gönnen, denn die Sonne erscheint auch erst gegen Mittag in der Wand. Beim Klettern selbst zeigte uns dann ein
verdutzter Steinbock wie’s geht. Wahrscheinlich hatte er aber mehr Mitleid mit uns pomadig daherkrauchenden Spielgenossen. Die Kletterei führt über größtenteils festen, griffigen Fels, und wer Alpinist genug ist, wird
mit den wenigen brüchigen oder schrofigen Passagen gut leben können. Über weite Strecken verläuft die Route durch steile Wandabschnitte, was sich mit zunehmender Höhe bei der Ausdauer bemerkbar macht – zumindest, sofern
überweigend frei geklettert wurde. Denn durch die zuweilen enge Behakung könnte man sich die schwierigsten Stellen auch technisch hinaufschwindeln. In den Ausdauerlängen oder einfacheren Abschnitten sind die
Abstände dagegen etwas weiter, und es muss auch mal beherzt vorgestiegen werden. Für Alpinliebhaber mit sportlichen Ambitionen ist dies sicher eine schöne Gesamtunternehmung. Schwierigkeit:VIII- (VII- obl.) Kletterlänge:
390 m, 4-5 Std. |