______________________________________________________________ Nr. 24, Seite 94 (Subtilités Dulfériennes): Nach Sanierung der “Tout va Mal” ist nun der Zustieg über den linken
in unserem Topo eingezeichneten Riss ebenfalls gut möglich (neue Inox-Bohrhaken).
______________________________________________________________ Nr. 25-27, Seite 99 (Rifugio Torino -
siehe Hüttenwarnung, topoguide-Magazin): Im Winter ist nur die kleine, alte Hütte an der Seilbahnstation bewirtschaftet.
Vom Gletscher kommend, wird diese durch die rote Tür und die 234 Stufen erreicht. Die Telefonnummer ist jedoch mit der Info im Buch identisch.
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Nr. 25, Seite 100 (Salluard / Bettembourg): Der Zustieg zur “Salluard” dürfte in diesem Sommer aufgrund der Spaltenlage nur noch schlecht möglich sein.
Wir wollten im Frühjahr 2007 die “Bettembourg” klettern. Deren Einstieg ist jedoch nicht mehr zu erreichen, da ca. 20 Meter Eis-/Schneehöhe fehlen. Im Übrigen haben wir festgestellt, dass wir im Jahr 2003 etwas besser in Form
waren und die “Salluard” doch eher im Bereich VI / VI+ angesiedelt sein dürfte.
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Nr. 26 / 27, Seite 102-108 (Zustiege Grand Capucin): Achtung: In den von uns veröffentlichten Topos fehlt bei der Abseilpiste ein Stand nach der zweiten Abseillänge! Abseilen vom Gipfel somit: 30m, 47m, 45m, 40m, usw. Die im Topo eingezeichneten
Fixseile wurden entfernt (Stand 2010). Dafür wurden rechts des Schneecouloirs Bohrhakenstände zum Abseilen eingerichtet. Je nach Situation am Bergschrund gelangt man am besten vom ersten Absatz der “Flagrant Délire” linkshaltend zu
den Zustiegen von “O sole mio” und “Schweizerweg”. Für “Bonattipfeiler” und “Voyage selon Gulliver” ist der beste Zustieg wie bei uns im Topo eingezeichnet. Achtung: Große Steinschlaggefahr bei einsetzendem Sonnenschein!
______________________________________________________________ Seite 114 (Dalmazzi): Derzeit (2010) sind der Service und Verpflegung auf der Hütte exzellent. Allerdings
wechselt der Pächter im nächsten Jahr wieder auf die Gonellahütte... Und unbedingt die angegebene “beste Zeit” beachten.
______________________________________________________________ Seite 141 (Bergell):
Die Sciorahütte
ist leider zum “Summit-Ballermann” verkommen. Wer früh aufbrechen möchte ist wohl besser beraten gleich zu biwakieren. Frühstück mittlerweile französisch karg. Auch auf der Sasc-Furä
hat ein Pächterwechsel zu sehr kleinen Essensrationen geführt. Das Personal ist bei viel Andrang völlig überfordert. Beide Hüttenwirte haben überhaupt keine Ahnung was in den umliegenden Touren für Verhältnisse vorzufinden
sind. Informationen sind somit mit größter Vorsicht zu betrachten und besser vorher im Internet einzuholen. Und keinesfalls von den Biwakverboten einschüchtern lassen. Auch wenn Frau Hofmeister jedem “großen Rucksack” wie ein
Hund hinterhergätzt. Ein Biwak in den Alpen kann wohl rein rechtlich niemand verbieten! Siehe auch unter topoguide-Magazin “Hüttensause 2008”
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Nr. 41, Seite 162 (Badile Nordkante / Abstieg): Ich hatte mit vor einiger Zeit das Topo von der Badile Nordkante bei euch bestellt. Die Tour hatten wir
schon einige Tage vorher geklettert und wir hatten ein Topo von einem bekannten deutschen Verlag dabei. Allerdings war dieses ziemlich unpräzise und wir haben uns entsprechend darüber geärgert. (Auf die Einzelheiten will ich gar
nicht eingehen.) Zum Glück kann man sich an der Kante nicht wirklich richtig verklettern, aber ein gutes Topo kann einem schon viel Zeit und Nerv einsparen. Nach der Tour wollte ich dann doch mal wissen, ob ich einfach
unfähig bin ein Topo zu lesen oder ob es evtl. doch am Topo gelegen hat und habe bei euch eines bestellt. Der Unterschied ist wirklich enorm !!! Ich kann mich bei der Menge an Seillängen nicht mehr an die Einzelheiten erinnern,
aber euer Topo macht wirklich einen fundierten und präzisen Eindruck! Ich werde jetzt sicher öfters mal bei euch schauen, ob ihr eine geplante Tour in eurem Topo-Angebot habt.
Dann hätte ich noch ne kleine Neuigkeit
zum Abstieg vom Badile zu berichten, (vielleicht wisst ihr es auch schon), und zwar gibt es eine neue Abseilpiste, die Abseilstände sind richtig gut mit Kette eingerichtet. An der ersten Abseilstelle steht schwach in roter Schrift
"60 m", und der weitere Verlauf ist mit nur noch schwach erkennbaren roten Strichen gekennzeichnet. Man muss schon noch einige Passagen laufen/abklettern, aber den größten Teil kann man abseilen. In der letzten
SL landet man früh im Jahr wahrscheinlich auf einem Schneefeld, von dem im September nur noch ein kleines Häufchen übrig war. Wir haben dann auf Platten gestanden, die etwas unangenehm zum abklettern waren. Besser man benutzt
noch einen Schlingenstand,der sich im unteren Drittel der letzten SL befindet. Das ist jetzt natürlich keine besonders detaillierte Beschreibung ... Ich hoffe, ihr bleibt dran und macht noch weitere schöne Topos und ich
wünsche euch viel Spaß dabei! Viele Grüße, Bärbel
______________________________________________________________ Nr. 42, Seite 166 (Cassin):
2008 waren wir wieder am Badile. Das Schneefeld/Serac war in desaströsem Zustand. Leider wurde von der Hüttenwirtin - auch nach einem Unfall - niemand
auf diese Gefahren hingewiesen. Die beste Zeit ist wahrscheinlich Ende August nach den Italienischen Ferien; bei entsprechend gutem Wetter auch noch Anfang September. Bitte auf jeden Fall unseren Bericht hierzu topoguide-Magazin lesen!
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Nr. 43, Seite 170 (Cengalo NW-Pfeiler): Kerstin Börschig hat uns folgende Info geschickt:Der Einstieg ist nicht zu verfehlen an einem
Felsband mit einem alten Ringhaken (übrigens ein Holzstöcken liegt dort auch). Das ist auch die einzigste Stelle über den Bergschrund zu gelangen (zumindest im Sommer 2007). Seillänge 12 und 13: man muss nicht die sichelförmige
Verschneidung suchen; in der 12. Seillänge besteht auch die Möglichkeit, über eine Platte nach links zu gehen und über einen Aufschwung an verkeilten Platten leicht rechtshaltend wieder auf den selben Stand von Nr. 14 zu gelangen
(erspart eine Menge Zeit mit Rumgesuche nach einer sichelförmigen Verschneidung). Oben Seillänge Nr. 24 geht an einem großen Quarzband vorbei, was nicht verfehlt werden kann, Hinweis auf Quarzband wäre hilfreich.
Noch zum
Abstieg: Wer den Cengalo hochkommt, braucht doch nicht im Abstieg mit Abstiegspassagen die als „Heikel“ bezeichnet werden abgeschreckt werden. Es ist ein Seil angebracht, und es handelt sich um einen normalen alpinen Abstieg, der
ohne Probleme zu machen ist. Mein Tourenpartner und Ich sind noch mal eure Hinweiße durchgegangen und wollten dies nur als Annmerkungen weitergeben. Denn wahr ist, dass es kein Topo gibt, und der SAC Führer
(Aktuell von 2006) ist leider ohne Topo und fehlerhaft!!! Aber ansonsten eine super schöne Tour, die zum Glück ein paar wenigen vorbehalten ist.
Anmerkung: Es gibt zwei Möglichkeiten des Abstiegs: 1.) wie von uns beschrieben und nachvollzogen vor dem Colle Cengalo abzuseilen und mittels damals altem
(heiklem!) Fixseil abzusteigen oder 2.) angeblich mit Ketten versichert bis ganz hinüber zum Colle Cengalo und mittels neuem (?) Fixseil durch eine Rinne hinab zum Hüttenweg. ______________________________________________________________ Nr. 45, Seite 176 (Spigolo Mauri): In den ersten beiden Seillängen über die
breite Rampe waren (Stand 1998) nur 1-2 Normalhaken zu finden. Die ersten eingerichteten Stände sind erst an der Kante oder kurz unterhalb davon zu suchen.
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Nr. 51, Seite 190 (Spigolo Merizzi): Bei der Abstiegsbeschreibung vom Vorbau der Punta Torrione Occidentale (Spigolo Merizzi) schreibt Ihr, dass man sich
nach Erreichen des Kars immer leicht rechts halten soll. Befolgt man dies, so kommt man an einen Steilabbruch, bzw. zurück an den Standplatz nach der ersten SL der Tour und kann von dort im besten Fall abseilen. Der Fußabstieg
führt vom Ende der Abseilpiste (die Abseilstellen sind übrigens immer noch mies) linkshaltend ins Kar und von dort zurück zum Sentiero Roma. Die A0 Stelle in derselben Tour geht nur mit V/A0, so lange im 2. Bohrhaken eine
Schlinge hängt. Bei unserer Begehung waren nur mehr einzelne Litzen vorhanden. Das Erreichen des 2. BH ist dann ca. VI. (Florian Winner)
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Nr. 54, Seite 198 (Schwarzbrunnenfluh, Ds Traugottli) Die Routen wurde durch einen Felssturz in Mitleidenschaft gezogen. Viele Bohrhaken sind beschädigt.
Zurzeit nicht bekletterbar. ______________________________________________________________ Nr. 55, Seite 200 (Abstieg Fair Hands Pfeiler): Der Abstieg über die
Bahntrasse wird bis dato (Sommer 2006) noch geduldet. Achtung auf Seile oder lose Rucksackschlaufen, die sich beim Vorbeifahren der Bahn verhängen könnten!
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Nr. 56, Seite 204 (Gletscherweib): Die Route wurde saniert, so dass inzwischen mehr Bohrhaken stecken als in unserem Topo verzeichnet. ______________________________________________________________ Nr. 57, Seite 206 (Sagittarius): Die A0-Stellen sind nach Angaben verschiedener Kletterer auch frei im siebten
Grad möglich. Angesichts der Glätte der Platten aber sicher nur für ausgesprochene Gletscherschliffliebhaber (siehe Leser-Updates weiter unten).
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Nr. 62, Seite 218 (Gross Bielenhorn): In der “Nolens Volens” wurden inzwischen einige marode Stand- und Zwischenhaken saniert. Eine schöne Kombination
ist der erste Teil der “Niedermann” mit dem Ausstieg der “Nolens Volens”.
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Nr. 63/64, Seite 220ff (Parkplatz Tätsch): Ab 2009 wird in der Hauptsaison eine Maut von 7 CHF für die Befahrung des Wirtschaftsweges zum Parkplatz
Tätsch fällig, pro weiteren Tag Aufenthalt dort oben 3 CHF. Es lohnt sich also umso mehr im Spätwinter in Verbindung mit einer Skitour das Gebiet aufzusuchen. ______________________________________________________________ Nr. 66, Seite 228 (Salbit Südgrat): Da der ursprüngliche Einstieg etwas schwierig zu finden ist, wurde von
Hüttenwirt Hans Berger rechts davon ein Direkteinstieg (1 SL V+) gebohrt. Nähere Infos vermutlich auf der Salbithütte. Der Abstieg wurde mit roten Punkten markiert und teilweise mit Drahtseilen versichert. ______________________________________________________________ Nr. 67, Seite 232 (Salbit Westgrat): Der Zustieg zum Biwak wurde von einem Bergsturz in Mitleidenschaft gezogen.
Hier folgt eine neue Beschreibung von uns, als wir nochmal dort unterwegs waren:Von der Voralpkurve (1.404 m) am rechten Straßenrand über den Bach und auf rot-weiß-rot markiertem Weg Richtung Voralphütte in etwa
1.15 Std. zur Horefelli Alm (1.776 m). Direkt bei den Gebäuden führt ein teils rot markierter Pfad über einen Wiesenrücken zur linken schmaleren Rinne. (Bei ausreichend Schnee kann im Frühsommer auch direkt durch das rechts
gelegene Horefelli-Couloir auf- und abgestiegen werden). Ansonsten zunächst im linken Couloir hinauf. Wo dieses sich verzweigt im rechten Ast, teils drahtseilversichert (Stand 2009 – kein guter Zustand der Steiganlage!) weiter und
zuletzt rechts aus diesem hinaus zu einem kleinen Sattel/Felsrücken. Von dort etwas absteigen und das breite Horefellicouloir hinüber zum gut sichtbaren Drahtseilsteig queren. Über diesen erreicht man in etwa 30 Min. das Biwak. Für
beide Zustiege sind Leichtsteigeisen und Pickel sinnvoll! Beim schwierigen Quergang (VII-) zwischen dem 4. und 5. Turm nach Angaben einiger Wiederholer besser etwas tiefer halten (absteigen).
Der Abstieg wurde mit roten Punkten markiert und teilweise mit Drahtseilen versichert.
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Nr. 74, Seite 258 (5. Kirchlispitze “Haldejohli”): Die „Haldejohli“ ist angeblich einer der Genussklassiker schlechthin. Aber die obere
Schlüsselstelle ist so eine kleinsplittrige Passage mit 6b+ an zwei wohl von den Erstbegehern stammenden Stiftbohrhaken (ich glaube, so nennt man das, jedenfalls diese ganz uralten Dinger, die einfach im Fels stecken ohne
Abdichtung oder Schraube). Davor geht es zehn Meter über einfaches gestuftes Gelände ohne sonstige Absicherungsmöglichkeit zu diesem Aufschwung, und wenn einer dieser Bohrhaken rauskommt, fällst du fünfundzwanzig Meter in die
Schlucht daneben. Steht in keinem Führer. Nur, dass diese Stelle meistens A0 gemacht wird. Ich konnte mich angesichts dessen schließlich nicht zum Freiklettern und noch viel weniger zu einem beherzten A0 durchringen (das technisch
ganz einfach wäre), sondern habe ganz vorsichtig eine Schlinge eingehängt und bin reingestanden, um die Haken nur nach unten zu belasten. Auch in der zweiten Seillänge sollte man vor dem Einhängen des ersten Zwischenhakens, der n a
c h dem kleinen Überhang über dem Stand kommt, keine Flugversuche machen. (Tilman Steinert)
Stimmt genau! (Nicole & Volker)
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Nr. 75, Seite 260 (Via Pardutz): 2008 haben wir die Tour nochmal geklettert. An den Ständen stecken nun solide Muniringe. Leider wurden entweder im Zuge
der Sanierung oder von einigen Idioten die alten “Markierungshaken” in der ersten Länge entfernt. Der Einstieg ist nun schwierig zu lokalisieren! In etwa 2 m Höhe ist ein heller kleiner Ausbruch auszumachen. Unsere
Seillängenangaben sind fast durchgehend um 5 m zu reduzieren, und unter heutigen Gesichtspunkten würden wir die meisten Seillängen um 1/3 Grad aufwerten. (VII- obl.). ______________________________________________________________ Nr. 78/79, Seite 268ff (Parksituation und Zugang Garschinahütte): Die Parkplätze wurden erweitert und die
Gebühren erhöht (1 Tag 5 CHF). Am besten nicht vor dem 30.9. anreisen und die letzten schönen und ruhigen Oktobertage nutzen. Für eine Bikeauffahrt zur Hütte 300 m unterhalb des Parkplatzes Nr. 6 bei einer Brücke (Untersäss)
starten. ______________________________________________________________ Nr. 91, Seite 302 (Via Classica): Bei der Abseilpiste gab es einen Bergsturz und diese Möglichkeit ist extrem
steinschlaggefährdet. Im Abstiegssinn weiter links der Schlucht ist mit roten Markierungen eine Alternativpiste eingerichtet. Noch weiter links gibt es eine weitere Möglichkeit. Achtung: Alle Möglichkeiten sind
steinschlaggefährdet, und Seilverhänger sind durch diverse Zacken vorprogrammiert. Wer den Fleischbank Nordgrat kennt, steigt besser über diesen ab (kurze Stellen II-III, oft Trittspuren). Deutlich kürzer als über den Gipfel.
______________________________________________________________ Nr. 97, Seite 320 (Gelée Royale, Silberkristall): Die Schwierigkeitsgrade lauten für beide Touren VII+/A0.
______________________________________________________________ Nr. 98, Seite 324 (Wassersymphonie):
Bitte unbedingt die neue Zustiegsbeschreibung und Hinweis zur Absicherung beachten! pdf-Download
______________________________________________________________ Nr. 105, Seite 348 (”Demetz-Glück”):Hallo,
heuer habe ich aus eurem Buch nur eine Route gemacht, die Nr. 105 “Demetz-Glück” am 4. Sellaturm. Die war auch klasse und mit dem Topo gut zu finden. Leider sind wir zuerst zu einem falschen Turm hingelaufen, der links vom 3.
Sellaturm steht und grauslich brüchig aussieht von der Nähe. Sicher waren wir da nicht die ersten mit dem Verhauer, weil eine richtige Spur zum „Einstieg“ führt. War auch nicht so schlimm, 20min Umweg, und der nächste Turm, also
sozusagen der fünfte Turm, ist dann der Richtige. Was aber nicht so war wie im Topo ist die Abseilerei. Wie man da mit einem Einfachseil runterkommen will, wag ich mir nicht auszumalen, schon die zweite Länge war ca 40m lang frei
durch die Luft so wie ich es nur vom Verdon her kenne. Also auf jeden Fall Doppelseil - machen wir eh immer- und vielleicht mit Hinweis, dass auf nicht so Geübte beim Abseilen eine Grenzerfahrung wartet!
Schönen Sonntag noch! Rupert Antwort:
Vielleicht wurde hier ein Stand entfernt (was in den Dolomiten ja durchaus vorkommen kann. Wie in unserer Legende “Read me!” beschrieben, setzen wir natürlich für alle Touren die Mitnahme eines Doppelseils voraus! Ist ja ohnehin eine Sicherheitsmaßnahme für einen eventuellen Rückzug aus der Tour.
______________________________________________________________ Nr. 107, Seite 354 (Pordoispitze “Fedele”): Der Einstieg befindet sich bei einer Gedenktafel auf kleinem Absatz
unmittelbar links einer Verschneidung, die die Wand mit einer Art Pfeiler bildet. Der Zustieg ist in 45 Min. erledigt.
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Nr. 108-110, Seite 358 ff. (L’Nein, Via Franz, Brunsin, Brugger-Walde): Die Zufahrtsbeschreibung könnte missverstanden werden; besser wie folgt: In
Wolkenstein der Ausschilderung “Sella Joch / Grödner Joch” folgen und an einer Abzweigung links Richtung “Grödner Joch”. 2 km nach der Abzweigung parkt man bei einer scharfen Rechtskurve auf einem mittlerweile (wieder)
geschotterten Platz. Zur “Via Franz”, “Brunsin” und ”Brugger-Walde” noch ca. 600 m in Richtung Grödner Joch auf dem ebenen Straßenteil weitergehen. Die einstigen Parkgelegenheiten am Straßenrand wurden zugeschoben.Am
Grödnerjoch entweder sehr früh einen der kostenlosen Parkplätze ergattern, oder pro Tag 4 EUR Parkgebühr löhnen. Übernachtungen im Auto werden immer schwieriger und in der Hauptsaison wahrscheinlich gar nicht mehr toleriert.
______________________________________________________________ Nr. 111, Seite 366 (Triplano)
Wie nicht anders zu erwarten wurde natürlich von irgendwelchen Idioten die Fixseilbahn geklaut! Die Bohrhaken sind jetzt beim Abseilen mühsam anzupendeln und
einzuhängen. ______________________________________________________________ Nr. 115, Seite 374 (Ai Bimbi di Beslan):
Am allerersten Stand (vor Beginn der ersten Seillänge) steckt nur noch ein Bohrhaken. Der Bohrhaken davor in der Querung wurde ebenfalls entfernt. Der Einstieg der “Terza Beffa” ist etwa 15 Meter rechts der “Bimbi”.
______________________________________________________________ Nr. 117, Seite 380 (Via Adang): Die obligate Schwierigkeit beträgt V+. Angeblich steckt der von uns
eingezeichnete Markierungshaken am Einstieg nicht mehr.
______________________________________________________________
Nr. 123, Seite 398 (Compay Segundo): Im Abstieg dürfte es angenehmer sein, nach dem leichten Anstieg den kompletten Latschenhang in einer großen
Rechtsschleife zu umgehen, eventuell sogar bis auf den breiten Schotterweg (Skipiste) queren.
______________________________________________________________ Nr. 124, Seite 400 (Alvera):
Wir haben die Tour 2007 nochmal geklettert und unser Topo dabei überarbeitet, das hier als pdf-Datei zum Download bereit steht. (Cima Bois “Alvera” - Topo) ______________________________________________________________ Nr. 124-126, Seite 400-402 (Cima Bois / Col de Bois / Casteletto): Das Ristorante Da Ra Nona ist vorübergehend
geschlossen und nicht mehr als solches beschildert. Es ist aber immer noch rot gestrichen...Zwischen Pacchia und Grande Guerra wurde eine neue Tour eingerichtet. Name, Erstbegher und Schwierigkeitsgrad unbekannt.
______________________________________________________________ Nr. 127-129, Seite 406-413 (Abstiege Tofanapfeiler): Nach einem Felssturz am Abstieg ist der Militärsteig nicht
mehr begehbar, und der in unseren Führern beschriebene Alternativabstieg vor der Punta Marietta ist somit obligatorisch.
______________________________________________________________
Nr. 129, Seite 412 (3. Tofana-Pfeiler): Wir haben die Tour 2007 nochmal geklettert und unser Topo dabei überarbeitet, das hier als pdf-Datei zum Download
bereit steht. (
Tofana, 3. Pfeilerkante)
______________________________________________________________
Nr. 130, Seite 414 (Lastoni di Formin “Paolo Amedeo” / “Nikibi”): Robert hat in der ersten Seillänge nur noch 2 Normalhaken angetroffen und am letzten
Stand statt der 3 NH nur noch einen neuen. In der Schlüsselseilänge der “Nikibi” sind nach Meinung eines Wiederholers Griffe ausgebrochen. Angeblich jetzt VIII-. Am obligaten Schwierigkeitsgrad dürfte sich aber
trotzdem nichts geändert haben.
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Nr. 131, Seite 416 (Super Tegolina):
Die vierte Seillänge tendiert nach Meinung einiger Wiederholer eher Richtung VIII- (laut Erstbegehern VIII).
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Nr. 132, Seite 418 (Spitagoras): Anfahrt/Zustieg: Von Toblach auf der Bundesstraße Richtung Cortina oder vice versa. In der Nähe vom Lago di Landro führt
vom Aussichtsparkplatz gegenüber dem Hotel Tre Cime der Weg Nr. 102 Richtung Rifugio Locatelli (Drei-Zinnen-Hütte) ins Rienztal. Nach etwa 50 Min. Gehzeit erblickt man rechts die pralle Rienzwand. 200 m nachdem links ein Weg zum
Wildgrabenjoch abzweigt, überquert man den Bach (Rucksackdepot) und steigt über einen Pfad, später Geröll zum oberen Ende des lichten Lärchenwaldes auf. Oberhalb der Latschen führt ein noch wenig ausgetretener Pfad nach links unter
die Wand (1.20 Std.). ______________________________________________________________ Nr. 133, Seite 420 (Gelbe Kante): Wer nicht auf der Lavaredo-Hütte
übernachtet, sondern vom großen Parkplatz kommt, kann natürlich vor der Kapelle auf einem ansteigenden Pfad direkt die Einstiegsverschneidung erreichen.
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Nr. 141, Seite 446 (Calabretto-Verri): In der 5. und 6. Seillänge fehlt jeweils einer der beiden Zwischenbohrhaken.Neben uns (wir waren in
der “Decima”) an der Scalet delle Massenade kletterte am 19.7.2010 ein schweizer Paar in der "Calabretto-Verri". In dieser Tour waren - bis auf den ersten Stand in der Platte ca. 5m rechts vom ersten Stand der Decima -
SÄMTLICHE Bohrhaken abgesägt. Also sowohl die Zwischenhaken in der (ich glaube) dritten Seillänge als auch sämtliche weitere Stände! Da war dann eher wenig zum Sichern, der schweizer Vorsteiger hat viel geflucht und ist ca. in der
Wandmitte in die Decima gequert (was wohl schon nach den größten Schwierigkeiten ist, Hut ab). (Hans-Ulrich Wessel) Und in der Tat meldet Ueli aus der Schweiz zwei Tage später: 3.(Schlüssel-)Seillänge die Bohrhaken
sowohl in der Links-Querung (kann nicht richtig abgesichert werden, d.h. ein Sturz wäre fatal) als auch am oberen Stand (kann insbes. mit einer Sanduhr gut improvisiert werden) sind weg (abgesägt!). Der Hüttenwart des Rif.
Carestiato will diese neu anbringen, bis dahin sollte man besser die Finger von der schönen Tour, lassen. Die renovierte Hütte ist einen Besuch wert (jedenfalls für eine Übernachtung, denn das Menu ist immer dasselbe...)
______________________________________________________________ Nr. 142, Seite 450 (Pala delle Masenade “Colatoio Bonetti”): Hier wurden die Bohrhakenstände entfernt.
(Robert und Peter Manhartsberger und Gef.)
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Nr. 144, Seite 454 (Spiz di Mezzo): Familie Bien aus Berlin gab uns folgende Hinweise: Die Pizzeria in Pralongo hat seit 2004 einen neuen
Pächter und soll nicht mehr ganz so gut sein wie von uns empfohlen. Allerdings gibt’s in Forno oder am Campingplatz am Lago di Pontesei sehr gute Alternativen: am Camping sogar All-you-can-eat für z.Zt. 13 EUR inkl. Getränke.
Wasser gibt es (je nach Jahreszeit) am Zustieg zum Bivacco Carnielli etwa 30 Minuten unterhalb der Biwakschachtel in einer Rinne.
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Nr. 147, Seite 466 (Pala del Rifugio, “Frisch-Corradini”): Markus Schneider schreibt uns:In der “Frisch-Corradini” sind die unteren Standplätze
neu eingerichtet worden (mit einem roten Kletterseil). Hierzu wurden stellenweise Sanduhren gebohrt, zwei Standplätze unterhalb der 6- Schlüssellänge ist 1 Bohrhaken, das war’s dann aber auch! Nach der 25-mtr. 6- Länge ist
nach wie vor nur ein Haken. Im Übergang vom Gipfel zur Scharte vor dem Sass d’Ortiga (Normalweg) sind dann nochmal 3-4 Bohrhaken! Die “Wiesner Kees” ist wie sie immer war, bohrhakenfrei - und das sollte auch die nächsten 10.000
Jahre so bleiben! Sagenhafte Henkel und Absicherungsmöglichkeiten!
______________________________________________________________ Nr. 151, Seite 478 (Cima Wilma):
Hier hat sich ein Dreckfuhler eingeschlichen: Die Tour ist SW-seitig.Felix Langenberg hat zu berichten:
komme gerade aus der pala, und habe da zum ersten mal mit euren topos gearbeitet. teilweise hatte ich als vergleich die topos aus dem rother selection. eure topos sind um klassen besser und genauer. großes kompliment.
ein hinweis noch: in der castiglioni/detassis an der cima wilma ist wohl einiges zusammen gefallen. in der gesamten route gibt es deutliche steinschlagspuren und teilweise viel locker-material. Die erklärung dann in der siebten
länge eures topos. der klemmblock im kamin ist weg. die links-rechts-schleife mit übertritt über den klemmblock ist daher nicht mehr möglich. Der resultierende kamin ist sehr heikel (bruch) und breit (übertritt unmöglich).
auf der rechten kaminseite stecken 3 haken. der unterste kann heikel und breit angespreizt werden; dann am besten per A0 die anderen beiden mitnehmen und mit heiklem schritt nach rechts in einen riss der gut gesichert werden kann
(keile da keine haken mehr). nach ca. 5m ist man dann wieder in der route (bei SU). die 5m sind allerdings hart (ca. V-/A0). Im ganzen ein sehr heikles Intermezzo in einer soliden tour.
______________________________________________________________ Nr. 152, Seite 480 (Cima Canali, Buhlriss): Von Stephan Eck stammt die folgende Anmerkung
Hallo Nicole und Volker,
gestattet mir ein paar Anmerkungen zu Eurem Topo des Buhlrisses in der Pala. Ich durfte die Tour vor zwei Wochen klettern und es war nicht die erste, die ich mit einem Eurer Topos machte. Bisher
kamen die Euren im vgl. mit anderen Beschreibungen - Kompliment - immer am besten weg (Ist übrigens gar nicht einfach, eine geeignete Tour zu finden, da es bei Euch beiden meist erst da anfängt, wo ich im Gebirge eher
aufhöre). Egal - der Buhl: - SL 8, nach Stand auf Absatz: also max. 20-25 m lang - SL 6/7: naja, das Ende von SL 5 war eindeutig, der Stand auf dem Absatz (nach Eurer SL 7) ebenfalls, wir sind die Meter dazwischen mit
einem 55m-Seil gegangen, ich würde sagen zusammen 45-50m statt 30m+40m - SL 2/3: auch hier kann ich 30m+35m nicht bestätigen, weil die Klettermeter < 55m sein müssen; 30m+20m bzw. vielleicht 25m+25m
Das sieht jetzt
vielleicht aus, als hätte ich nur kurz in den Auswahlführer Köhler/Memmel reingesehen und abgeschrieben, aber deren Topo hat hier deutlich besser getroffen als Eurer. Vielleicht bekommt Ihr irgendwann eine ähnliche Rückmeldung. Ansonsten war die Routenbeschreibung gut, Charakteristik / Schwierigkeit der SL / Absicherung geben das wider, was einen erwartet. Es waren nur die Längenangaben.
______________________________________________________________ Nr. 160, Seite 510 (Fehrmann): Waren im Juli 2006 nochmal am Einstieg: Das von uns beschriebene Rohr mit
Schlinge gibt es leider nicht mehr. Die rampenartige Einstiegsverschneidung dürfte dennoch nicht zu verfehlen sein.
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Seite 463 (Pala - Val Canali): Mittlerweile ist die dortige Kommune geldgeil geworden und verlangt rund um Cant del Gal pro Tag eine stolze Parkgebühr von
5 EUR. Darüberhinaus wurden auf jedem freien Fleck Halteverbotsschilder aufgestellt und das Parken von 22 - 7.00 Uhr verboten! Lediglich der Ausgangspunkt zum Ref. Treviso wurde bisher noch verschont. ______________________________________________________________ Nr. 168, Seite 534 (Mandrea “Pagliaccio Ridi”): Von Heiko Apel stammt die folgende Anmerkung:Hallo Nicole und Volker, wir haben kürzlich die Route
"Pagliaccio Ridi" am Mandrea in Arco geklettert, und zwar alles frei. Wir waren da aber nicht die ersten, wie eine kurze Internetrecherche hervorbrachte. Demnach und auch nach unserer Einschätzung ist die freie Begehung
so einzuschätzen:
1) 5°; 2) 6b+ 3) 6b 4) 6b+ 5) 7a/7a+ (on sight eher 7a+, wenn man es weiß wie's geht 7a) 6) 6b 7) 6b 8) 6c 9) 6b+ 10) 6c 11) 6b 12) 6a
Insgesamt eine sehr schöne Tour und komplett frei auch nicht super schwer.
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Nr. 169 / 170, Seite 536-539 (Chobin und Mani di Fata): Die Touren wurden von Diego Filippi im Winter 2006/07 komplett saniert. Somit dürfte insbesondere
die “Chobin” auch sanfteren Gemütern mehr Spaß bereiten.
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Nr. 178, Seite 556 (Destinazione Paradiso): Die Zufahrt zum Lago Bagatoli ist nicht mehr erlaubt. Kurz nach der Abzweigung von der Hauptstraße gibt es nur
einzelne Stellplätze. Man folgt dann dem breiten Schotterweg geradeaus in den Wald und trifft nach ca. 500 m ebenfalls auf den beschilderten “Sentiero Molinei”.
Die Route wird wahrscheinlich im Winter 2011/2012 mit Bohrhaken saniert. Weitere Leser-Updates Ich war gerade im Bergell unterwegs und habe einige Anmerkungen zu den entsprechenden Topos in Eurem Führer Bd.1:
Bügeleisen: Biwak: Die Bänder am Einstieg sind zum Biwak
super geeignet. Auch unter den Gletscherschliffplatten gibt es gute Biwakplätze. Absicherung: Gerade in der ersten (mit nur einem BH) und zweiten SL. können einige zusätzliche Friends die Absicherung stark verbessern.
Topo: "Weiterweg vermutlich nicht lohnend...": Ist er doch! Nach der kleinen Dachstelle (ca.3) kommt eine flache Platte. Danach Stand. Der folgende Aufschwung (fehlt in Eurem Topo) hat 2 BH und ist ca. 4+, danach
wieder eine flache Platte zu Stand. Die letzte SL an der Gratkante muss mobil abgesichert werden, ohne geht es nicht. Am Band unterhalb des Gipfelaufschwungs gibt es zwei gebohrte Stände von Routen der NO-Wand.
Badile / Cassin: Topo: Leider keine Längenangaben. 5.SL: Die "Verschneidung links der Kante" ist eher eine durchgehende flache Dachstruktur, unter der man nach links quert, um oben weiter links Stand zu
erreichen. 6. SL: Zuerst eine kleine Verschneidung, dann links über Platten zu Stand. Das Dach ist etwa 10 m weiter oberhalb, also deutlich weiter als im Topo. 19. SL: Der Kamin setzt sich als Riss oben weiter fort, nach der
Plattenpassage am Beginn der 19. SL quert man nach links wieder in diesen hinein und ca. 10 m weiter zum gebohrten Stand. Danach nur noch eine SL im Riss (ca. 4) zur Scharte am Grat.
Rechts über die Platten wie in Eurem Topo erschien mir schwieriger. Abstieg: Abseilen geht auch mit 60-Meter-Einfachseil.
Übergang Bondopass: Nach dem Cengalo sind wir über den Bondopass zurück zur
Sciorahütte. Da man zum Cengalopfeiler-Einstieg sowieso Steigeisen dabei haben sollte, ist man viel schneller und unkomplizierter wieder an der Sciora-Hütte als über Passo Porcellizzo und Trubinasca. Allerdings ist das schon ein
paar Jahre her, aber der Gletscher sah noch gut begehbar aus.Viele Grüße aus Braunschweig, Axel
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Sabine Baumgärtner-Reeder hat uns zwei Anmerkungen geschickt:1.) Im Wetterstein hat es auf der Wangalm wie auch auf der Wettersteinhütte einen Pächterwechsel gegeben. Nach Test der beiden Hütten (nur Verköstigung, keine
Übernachtung) dieses Jahr bin ich der Meinung, daß man die Empfehlung wieder zugunsten der Wettersteinhütte ändern sollte. Die Leute auf der Wangalm (früher von mir absolut bevorzugt) machten Kletterern gegenüber einen sehr
mürrischen Eindruck. Im Gegensatz dazu hat sich die Stimmung auf der Hütte meiner Meinung nach deutlich verbessert. 2.) Im Rätikon ist meiner Meinung nach das Kletterhüttli immer noch für alle offen, sofern nicht
anderweitig belegt. Ich war zuletzt in 2003 dort, und da gab es keinerlei Probleme. Richtig: Stand 2008 kann dort übernachtet werden. Kochutensilien und Decken vorhanden! (Volker Roth) Offenbar hatten
wir auf der Wangalm viel Glück. Aber dass wir generell keine Hütten-Fans sind, ist u.a. im Vorwort nachzulesen... Dennoch wünschen wir dem neuen Pächter der Wettersteinhütte alles Gute. ______________________________________________________________ Alexander Wolters schrieb uns Folgendes zum Thema Biwakieren in der Dauphiné:nach einem längeren Aufenthalt in der Dauphiné möchte ich Ihnen ein paar Worte schreiben. Zunächst
macht Ihr Buch einen recht guten Gesamteindruck auf mich. Allerdings gibt es etwas, was mich doch sehr stört. Anfangs schreiben Sie, dass ein Führerautor eine gewisse Verantwortung hat, doch ein paar Seiten später treten Sie
diese Verantwortung leider mit Füssen. Da heisst es doch tatsächlich, dass am Pré Mme Carle das Biwakieren, bzw. Übernachten bei entsprechendem Verhalten geduldet würde. Meine Güte Leute. Das ist ein Nationalpark dort!!!! Klar
gibt es immer wieder Leute, die dort neben dem Auto schlafen. In der Nebensaison wird auch nicht so scharf kontrolliert. Was aber meint Ihr warum dort überall Schilder stehen auf denen steht "Camping Interdit". Vor
diesem Hintergrund halte ich es für ziemlich verantwortungslos, so einen (Verzeihung) Mist zu schreiben und den Leuten noch solche "Flöhe ins Ohr zu setzen", dass sie dort übernachten könnten (zumal es in Ailefroide einen
Campingplatz gibt). Ein wenig Recherche hätte Ihnen gezeigt, dass im Nationalpark Ecrins das Biwak nur 2 Geh-Stunden von Parkplätzen entfernt erlaubt ist. Ich habe mich vor Ort mit einem Ranger unterhalten und ihm diese Passage
aus Ihrem Buch übersetzt. Der war ziemlich entsetzt und sauer und bat mich auch im Namen des Nationalparks Ihnen zu schreiben, in der Hoffnung, dass in einer zweiten Auflage dieser peinliche Fehler behoben wird. Der Ranger
erzählte mir, dass es mittlerweile sehr viele Leute gebe, die auf dem Parkplatz übernachten würden und die Umgebung leider mit einem Freiluft-Klo verwechseln würden. Er sprach vor allem von deutschen und englischen Kletterern.
Deshalb wird wohl in Zukunft wieder verschärft kontrolliert. Ich bitte Sie, dies zu beherzigen und wenn möglich auch auf Ihrer Internetseite publik zu machen. Anmerkung:
Natürlich ist diese Kritik grundsätzlich berechtigt, allerdings steht ausdrücklich dabei, dass ein Biwak (was nicht mit einem zweiwöchigen Campingurlaub gleichzusetzen ist!) "zumindest bisher außerhalb der Saison und bei entsprechendem Verhalten geduldet wird". Auch die Toiletten sind explizit erwähnt.
Übrigens steht im Impressum noch, dass bei der Auswahl geeigneter
Übernachtungsplätze Gesetze und Vorschriften vor Ort zu beachten sind. In Frankreich (und explizit in Chamonix) heißt dies zum Beispiel, dass ein Biwak zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erlaubt ist und danach wieder
abgebaut werden muss. Für uns besteht ein gravierender Unterschied, ob man in einem parkenden Auto vor einer großen Tour die letzten Stunden vor dem Aufbruch verbringt, oder sich womöglich in einem Zelt niederlässt!
______________________________________________________________ An einem vermutlich völlig verregneten Herbsttag in den Niederlanden hat uns Harald Swen folgende Email geschickt - für alle, die gern über Schwierigkeitsgrade diskutieren:
Hallo Nicole/Volker,
Ich habe einige aktualisierungen und anmerkungen zu selber gekletterte Touren in euer Buch. Leider nicht Fehlerfrei, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Es sind zum Teil Anmerkungen die Subjectif
sind (wie Anforderung/Schwierigkeit) aber Teils auch Objective Anmerkungen wie Seillänge oder Beschreibung des Anstieges, usw. Die meisten Topo’s sind aber absolut Fehlerfrei und sehr Sorgfältig gemacht! Ich habe euer kommertar zu
die A0 Bewertung (d.d. 08.12.2005 auf euere Internet-seite) gelesen, hab aber doch ‘ne Frei-Klettergrad fur einige Stellen gegeben.
Ich bin der Meinung das Granittouren von euch ziemlich soft (über-) Bewertet werden
(vielleicht weil euch das Plattenschleichen nicht liegt und mir vielleicht etwas besser - die Marche ou Crève" am Eldorado bin ich zwar auch nog nicht geklettert, würde es allerdings gerne mal tun im Vorstieg ;-) ).
Ich mochte noch Mal betonen das ich euer Buch liebe – es ist schön, hat unglaublich viel Detail und ich schätze die meiste kommentare sehr. Wenn es bloss nur ein solches Buch vor 15 jahre gegeben hatte… es wäre unser Tourenbibel
gewesen! Aber auch jetzt ist es noch immer ein schones nachslagwerk, obwohl es nicht viele schwere/anspruchsvolle Touren gibt... Vielleicht mal ein Band 2?
Danke! Harald Swen
Touren:
P12. Absicherung: Ich
habe noch nie bemerkt das die Bohrhaken anders platziert sind als woanders (jetzt +/- 15 Routen im Gebiet geklettert). Das oft ein Friend in der nähe eines Hakens gesetzt werden kann, ja das stimmt leider (J.M. Cambon eben…).
Abseilpisten die ich kenne waren gut eingerichtet und manchmal sogar recht Intelligent (schrag abseilen wo die Gefahr von Steinschlag besteht).
Tour 2: die meiste Seillängen der VO sind von euch ein
bisschen überbewertet – so siehts wie eine richtig anhaltend schwierige Tour aus, die es nicht wirklich ist – ist aber geschmakssache. SL 7: die rechte variante ist 6b (Einzelstelle).
Tour 3: Obwohl in die Schlüsselseillänge
der Ranxerox vielleicht keine Magnesia- oder Kletterspuren waren wird die Tour ziemlich viel geklettert. SL 8 und SL 10 = 7a (wenn es allerdings nicht zu heiss ist! SL 8 ist vielleicht 7a+). SL8 der PRH ist 6b+, das geht auch gut
ohne A1. Diese beide Touren fand ich die bis jetzt einzigen im Gebiet die hart bewertet waren. Das kann aber an die Süd-Exposition liegen, und die extreme Hitze im Sommer!
Ausstieg über den Gipfel vom Tête d’Aval ist nicht empfehlenswert (brüchiges Gestein).
Tour 4: Fand ich nicht besonders schön, nur **. Dass es im Tal so wenig Schuppen gibt wie die der letzten Seillänge, ist weil die anderen
schon runter gefallen sind! Gefährliches Gestein hier, es wird mal runter fallen.
Tour 8: Gut dass das Seil unsere Vorgänger schon an die Stelle hängen blieb, so das wir gewarnt waren!
Tour 9: Die bessere (schöner und
besseren Gestein) Tour am unteren Aufschwung ist die ‘Septentrion pour Rire’. L2 dieser Tour ist nur VII und kein VII/A0. Ich fand die ‘Big Tower..’ um einiges einfacher als eure Schwierigkeitsbewertung. Jetzt sieht es so aus als
wäre die BTIWY schwieriger (mal von der 2ten SL der SPR abgesehen) als die SPR – ist aber nicht so (hab beide Routen schon 2 mal geklettert)! Die Letzte SL (VI+/A1) ist frei 6b/6b+.
Tour 15: SL 11: ist diese SL wirklich nur
VII+? Die steht im führer auch als 6b+/3p.a. Ich fand die Stelle um ein vielfaches (ist nicht frei gelungen) schwieriger als SL7.
Tour 17: L’ERd’A: L1 eher VII als VII+ (ist halt Kaltstart), L5 ist auch ohne A0 VI+.
P75: Schönes Foto!!!
Tour 18: Hätten wir damals nur gewusst, das es 2 Friends der Grösse 4 braucht! Schöner Unterschied in der Schwierigkeitsbewertung zwischen euer Buch und der alte Piola-Führer. Stimmt aber besser so!
Tour 20: VII+ für L5 und L9 ist doch schon etwas zuviel. Ich fand die beiden Längen mit L5: 6a+ und L9: 6a ziemlich hart, aber mehr als 6b würde ich die nicht geben (wir haben in L9 die linke Plattenvariante geklettert).
Tour 21/22: Die beide Touren wurden von auch wieder ziemlich soft bewertet. Ich denke etwas zu hart, ist aber Geschmakssache.
Tour 28: Etwas zu grosszügige Schwierigkeitsbewertung im unteren Teil.
Tour 34: Genau die richtige Schwierigkeitsbewertung! L8 besser rechts stimmt.
Tour 40: Abseilen von Gipfel ist nicht empfehlenswert, war aber wegen Schnee am Abstieg unerlässlich (Seil verhängt sich/recht mühsam (Stand 1996,
als die Stande vermutlich schlechter eingerichtet waren)). L18 = VII+/VIII-. L19 VII (ermüdet nach L18?).
Tour 53: ‘Em Ueli’ und ‘Heidi’ wieder etwas überbewertet. Abadia ist nicht engagiert beim Vorstieg – und auch nicht
besonders schön.
Tour 55: Beide Topo’s sehr gut, L9 von Mummery eher 6b/6b+ als 6c. Mummery *****
Tour 57: L3 = VI ohne A0. L7 = VI+ ohne Ao und L8 = VII ohne A0. Etwas zu hohe Schwierigkeitsbewertung.
Tour 58: Stimmt genau!
Tour 61: Tipp: Bergstiefel und Pickel in die Tour mitnehmen und bis auf dem Gipfel gehen. Schöne Aussicht!
Tour 63: Niedermann: alles OK. Beim Start von Eisbrecher/Accept verirren sich oft Leute
– obwohl es im Topo deutlich ist dass die beide Routen kreuzen. SL 7: VII. In SL 9: vielleicht besser nach 15 m ein paar Meter nach links und dann erst hoch (der Fels ist sauberer/hat weniger Flechten).
Tour 64: L1 ist
mitlerweile genau 50 meter (Stand Juli 2007)! Weiter wird sich der ‘Pegel’ nicht mehr sinken, weil der Boden jetzt erreicht ist. L1: VII-/VII. L2, 3, 4 = V+, V+, V.
Tour 67: Tipp: camping in Gwüest (Sfr 6,- pp), und Douche
in Gwüest 500 m nach dem Camping. Vom Camping nimmt man den ersten Weg rechts, nach 90 meter gibts rechts (gegenüber Haus Felsenheim) ein braunes Haus/Lager. Douchen kann mann ohne vorherige anmeldung (Sfr 1,-).
Es gibt
seit 2002 eine Abseilpiste genau vom Gipfel unterhalb der Nadel durch die Südwand (8 x 40/45 m). So geht es bequem in 1/1,5 Std zuruck zum Biwak.
Biwakzugang ist falsch: Ab Alm Horefelli rechts ansteigend bis der Hang in ein
Couloir übergeht - zuerst links vom Bach hoch, später rechts (Wegspuren/rote Markierung folgen). Bei Gabelung rechts halten und durch das Couloir und wenig später über Felsrücken links vom Couloir hoch (Stahlkabel). Weiter durch
das enge Felscouloir bis ein kurzer Stahlkabel nach rechts aus das Couloir führt. Wegspuren bis auf Gratrücken folgen, und dann in leichter Abstieg nach links traversieren (Wegspuren). Jetzt durch das grosse Couloir 50
Höhenmeter steigen bis Wegspuren das Couloir queren (Rot markiert). Jetzt mit Stahlkabel durch Felsen auf Rücken. Weglos 75 mH Steigen/Queren bis Biwakschachtel.
Route: L1 = VII, L8 = VI. Am 2ten Turm kann mann gleich zum
2ten Abseil (1 x 50 m statt 1x10 und 1x 45) traversieren.
Tour 107: Im Herbst meist (?) trocken. SL13/14 heikel und SL 14 Lehmig. SL14 V+. SL21 V+ ohne A0.
Tour 114: Oltra la Porta, L3 = VII/VII+, L10 = VII/VII+.
Tour 125: SL1: Nach der Verschneidung auf Platte nach Links (Bohrhaken). Am Ende von SL4 ziemlich gesucht genau neben leichteren Riss, VII(+). Der Originalausstieg ist nicht viel besser als die von euch gekletterte Variante…
Insgesamt eine Tour zum Vergessen – es gibt schönere Routen in der Nähe.
Tour 127: SL 10, Riss und Überhang eher IV+/V.
Tour 131: ******. SL1 ist ein Handriss, kein Fingerriss –> Friends! SL2 VII+. SL4 hart VII+,
vielleicht VIII-. SL5 VII- und V und V+. Supertour!!!
Tour 133: Am Band von SL9 gibt es auch eine rechtsvariante: zuerst mit kleiner (5 m) Rechtsquergang gleich hoch und gerade zum Gipfel. Vielleicht etwas einfacher als die
linke ‘Variante’. Ist aber lange her, und ich sollte die beide Varianten eigentlich wiederholen ums sicher zu wissen.
p. 423: Ha! Stimmt genau!
Tour 137: Abstieg : es gibt ein Abseilhaken beim grossen Klemmblock
(stand 2000). Start bei zwei Normalhaken. SL1 35m. SL2 eher 15/20 meter und nicht so weit nach links! SL4+SL5 sind gut zu kombinieren. SL7 20m. SL9 40m. SL10 30m.
Tour 138: SL3 V statt V+, SL4 III+ statt V. SL5 V. SL6
vorsicht Seilzug! SL7 25 m. SL9 schwierig zu finden. Stand 8 liegt genau im Lot von Stand 9. SL 12 VI und Crux? SL14/15/16/17 V+.
Tour 141: Calabretto-Verri: Maximal **. Inhomogen, Gesuchte Linie, nicht besonders schön. SL1
genau 20m, normalhaken nach 10m. SL2: Stand ist etwas weiter links! SL3 35m, VII. SL5: kein Bohrhaken, einmal normalhaken, einmal SU. SL6: nur einmal Bohrhaken. Abseilpiste: von Stand 4 12 Meter nach rechts auf Band bis Abseilstand.
Tour 145: Strobel: SL7 VI+. SL 8 VII/VII+ !
Tour 157: Die V+ Stelle von SL13 haben wir nicht ‘gefunden’. Es war gleich schwierig wie die vorherige Seillängen.
* SL 20: auch hier keine schwierige stelle, alles hier war III, maximal IV. * SL 28 war kein V+/VI- sonder IV/IV+ (einfache Risse, die vermutlich mit unsere approach-Schuhe einfacher waren als mit Kletterschuhe…).
* SL 29/30: Zwischen SL 28 und SL 30 ist bei euch nur 100 meter Kletterstrecke [Anmerkung: bei uns sind es 155m - und die sind ziemlich korrekt]. * SL31 sind wir die rechte variante geklettert (VI+, es geht beim eingemeiselter Pfeil hoch). * Vom Ausstieg wegspuren folgen (50 mH unterhalb vom Gipfel) auf breiter Geröllrücken
zur Biwakschachtel. Ab Geröllrücken geht’s auf Teils gesicherter Steig zum Gipfel. * Abstieg könnte Heikel sein bei Regen/Schnee. * Wir konnten gerade noch der letzte Fahrt vom Seilbahn erwischen um 18:00 Uhr (Ende Juli).
Normalerweise letzte fahrt aber um 17:00 Uhr.
* Vielleicht als Tipp erwähnen, das gleichzeitiges Klettern und das Klettern auf gute approach-Schuhe (wie Five-Ten Guide) einfacher und schneller ist als ‘normales’ Klettern.
Wir waren in gut 10 std aufm Gipfel und konnten ziemlich entspannt Klettern weil es kein Zeitdruck gab.
Tour 168: Was für eine Scheisstour! Die Route ist eingerichtet als sollte da jeder mit VI/A0 hoch kommen. Die
Hakendichte ist wirklich Idiotisch. Da macht das Klettern überhaupt kein spass mehr. Auserdem sind die Haken 8mm, und das ist auch stupido. Die extrem kurzen Seillangen (6m!!!) und die Non-Linie machen das ganze zu einem Scherz.
Maximal 1 *.
* L2 = VII+ statt VII+/A0 * L3 = VII/VII+ * L4 = VIII- * L5+L6 = VIII * L7 = VII
* L8 = VIII-
Tour 171: SL3 : es geht ohne A0 auch mit VI+. SL6: zuerst VII, am ende kein A1 weil frei nicht schwieriger als VIII-, ist halt technisch (Platte…).
Beschreibung der Touren 19, 38, 42, 59, 72, 117, 122, 124, 135, 160, 163: alles super! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
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