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Hans Dülfer ist für den Einsatz fortschrittlicher Technik bei seinen Erstbegehungen bekannt. In der Totenkirchl Westwand seilte er sich
sogar allein über die Wand ab, um eine kletterbare Linie zu erkunden. Als er drei Monate später auch die Erstbegehung im Alleingang versuchte, scheiterte er jedoch am Nasenquergang. Dieser knifflige Pendelquergang
und somit der Durchstieg gelang ihm dann aber eine Woche später gemeinsam mit Willi von Redwitz. Wer die Wand zum ersten Mal sieht, wird von ihrer Steilheit beeindruckt sein. Der eigentliche Einstieg befindet sich
dank der Winklerschlucht schon in rund 150 Meter Wandhöhe. Auch weiterhin nutzt die Route geschickt die schwächsten Stellen der Wand und endet direkt auf dem Hauptgipfel. Sie hat bis heute nichts von ihrer
Attraktivität eingebüßt – im Gegenteil: die gebohrten Standhaken haben der Kirchl Westwand zu neuer Beliebtheit verholfen. |