|
|
 |
 |
|
“Bayerischer Traum” |
 |
 |
|
In dieser Tour macht der Name die Musik und alle stürmen zielstrebig dort hin. Dabei ist die Route eigentlich gar nicht
mal so traumhaft wie es der Name einem suggerieren möchte. Sicherlich gibt es tolle Seillängen wie die pumpige Piazschuppe oder die letzte Länge wo wir einige Kameraden saft- und kraftlos im Seil hängen sahen, die im
untern Teil noch behaupteten: "ist ja nur sechs". Recht originell ist auch die Seillänge vor der Schuppe die man neuerdings auch mittels Plattenquergang (frei-?)klettern könnte oder wie früher üblich
abseilenderweise den Stand an der Schuppe erreicht. Die Felsqualität ist außerordentlich gut, wenn auch die Schuppe unter den vielen Begehungen schon etwas gelitten hat. In den kompakten plattigen Passagen
findet sich immer wieder ein Griffchen, welches eine Fortbewegung auch ohne Hakenhilfe erlaubt. Man muss sich dann allerdings etwas mehr Zeit gönnen, als es die nachdrängelnden Seilschaften erlauben. Die
Absicherung ist klassisch karg, jedoch wurden im Zuge der Sanierung an den schwersten Stellen solide Bohrhaken angebracht. Ein lohnendes Unternehmen für schöne Herbsttage. |
 |
 |
 |
 |
|
Schwierigkeit:VIII+ (VII- obl.) Kletterlänge: 255 m, 4.30 Std. |
|
|
|
Die berühmte Schuppe |
|
|
|