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Die „Nikibi" könnte in der Tat als Plaisirtour nach Schweizer Vorbild durchgehen: Der Name steht
angeschrieben, die Wegfindung sollte durch die vielen Haken keine Probleme bereiten, und auch die Felsqualität an dieser steilen Wand lässt keine Wünsche offen. Die klettertechnisch anspruchsvolle Schlüsselseillänge
kann zwar A0 überwunden werden, ist aber gut in sportlich einwandfreiem Stil möglich. Eine Supertour für Einsteiger, die den oberen sechsten Grad beherrschen!Die „Paolo Amedeo“ ist klassisch alpin, wobei
die Stände mit Bohrhaken versehen wurden. Dazwischen stecken richtungsweisende Normalhaken, jedoch wird durchaus auch Eigeninitiative verlangt. Im allgemeinen ist die Absicherung gut, es kann jedoch nicht immer, wo
gewünscht, eine zusätzliche Sicherung angebracht werden. Im unteren Teil ist der Fels durchweg gut, was leider in den Ausstiegslängen etwas nachlässt. |