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Die erste klassische Route durch die Westwand der Peigne wurde von André Contamine erstbegangen und ist auch heute noch
ein beliebtes Ziel, besonders der Bergführer von Chamonix. Diese Tatsache hat Vor- und Nachteile: Dem versierten Alpinisten werden die drängelnden „Götter der Berge“ ein Dorn im Auge sein, während der
fortgeschrittene aber vielleicht noch etwas unsichere Einsteiger froh ist, wenn jemand den Weg sucht. Vorausgesetzt, er versteigt sich nicht bei all den vielen sich kreuzenden Touren....So entstand auch
der Name der „Maillon Manquant“ (fehlende Abseilöse). Die Traditionalisten entfernten – nicht ganz zu Unrecht – die Abseilringe der Tour, da diese einer bereits bestehenden alten Linie den Charakter genommen hat.
Mittlerweile hat sich wieder alles beruhigt, und die modernen Sportklettertouren sind sicher eine Bereicherung an dieser grandiosen Wand. Alle Touren führen abwechslungsreich über Platten, Risse, Verschneidungen und
Dächer. Dabei wird das gesamte Spektrum der Klettertechnik abgefragt. Es werden somit nur diejenigen genießen, die alle Granitklettertechniken ordentlich beherrschen. Allgemein beginnen die Touren
verhalten, werden aber nach oben hin immer besser und anspruchsvoller und bleiben anhaltend schwer. Wie bei Touren in Chamonix üblich, stecken nur dort Bohr- oder Normalhaken, wo eine selbstständige Absicherung nicht
möglich ist. |
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