Piz Cengalo

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Piz Cengalo (Bergell)
NW-Pfeiler “Gaiser-Lehmann” (3.370 m)

Eine der ganz großen Bergtouren des Bergell.
Lange Zeit wurde sie aufgrund des enormen Steinschlags am Einstiegscouloir vernachlässigt. Mittlerweile hat der Berg zwar (fast) alles ausgespuckt, doch dafür ist der Bergschrund und Gletscher nur noch bis etwa Mitte Juli zu begehen. Die Tour lässt sich also nur noch während ca. drei Wochen im Sommer begehen, was sie besonders wertvoll macht.
Um zum eigentlichen Vergnügen, sprich festen Fels, zu kommen, muss man bis zur Kante über brüchiges Gelände aufsteigen. Ab der Mitte wartet dann eine traumhafte Seillänge nach der anderen, allerdings nur auf den ausdauernden Kletterer.
Die Absicherung muss komplett selbst angebracht bzw. verbessert werden, was Zeit kostet.
Der Abstieg zum Rif. Gianetti ist dafür relativ bequem.
Ein normalerweise wenig überlaufenes alpines Unternehmen, das man nicht unterschätzen sollte.
Ein Rückzug über das steinschlaggefährdete Couloir und den Gletscher wird schon ab dem frühen Vormittag äußerst riskant. Und Haken zum Abseilen gibt es nicht!

Einstieg Cengalopfeiler

Schwierigkeit:

V+ (V+ obl.)

Kletterlänge:

1.050 m, 8 Std.

Zustieg Cengalo-Gletscher

Abendstimmung auf der Sciorahütte: links Cengalo, rechts Badile NO-Wand und Badilekante im Profil

Kurz unterhalb des Ausstiegs

 

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